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Wien (OTS) – Nach der Rücklegung des Vorsitzmandats durch Julia Moser hat der Unabhängige Monitoringausschuss zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (UN-BRK) den Vorsitz neu gewählt. Katta Spiel, seit 2025 Vertretung der wissenschaftlichen Lehre im Monitoringausschuss, übernimmt die Funktion.

Spiel hat das Crip Collective an der TU Wien mitbegründet und verbindet in der eigenen Forschung kritische Analysen der Disability Studies mit der Informatik. In der Forschung wie auch in der Arbeit im Monitoringausschuss ist Katta Spiel Selbstbestimmung ein großes Anliegen:

„Als selbstbehinderte Person ist es mir eine große Ehre, die Umsetzung der UN-BRK gemeinsam mit dem Ausschuss voranzutreiben und dabei Selbstbestimmung und echte Partizipation weiter auszubauen.“

Rammel und Steigmann als Stellvertretung

Daniela Rammel und Felix Steigmann übernehmen die Stellvertretung. Rammel ist seit 2020 Mitglied im Ausschuss, seit 2023 Stellvertretung des Vorsitzes. Als Expertin in eigener Sache setzt sie sich für mehr Sichtbarkeit von Frauen mit Behinderungen, Gesundheit und umfassende Barrierefreiheit ein. Steigmann ist Menschenrechtsexperte und seit 2025 Mitglied im Ausschuss. Seine Schwerpunkte liegen im Bereich Bildung, Statistik und Datensammlung, sowie Nationaler Aktionsplan Behinderung.

Julia Moser bleibt im Ausschuss

Julia Moser bleibt im Ausschuss. Der Unabhängige Monitoringausschuss bedankt sich beim scheidenden Vorsitzteam, Julia Moser, Daniela Rammel und Silvia Oechsner, für die Arbeit im ersten Jahr der Funktionsperiode 2025–2029. Sie haben den Unabhängigen Monitoringausschuss engagiert und kompetent durch ein ereignisreiches und intensives Jahr begleitet.

„Ich gratuliere Katta Spiel herzlich und bin überzeugt, dass Katta den Ausschuss als Vorsitzperson mit viel Kompetenz und Klarheit leiten wird“, sagt Julia Moser.

Hier geht es zu den Pressefotos: Presse | MonitoringAusschuss.at