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Corona-Virus: Leicht verständliche Infos als Beispiel für barrierefreie Information

Man sieht eine Frau, die krank zu Hause bleibt.

Artikel 21 der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichtet Österreich, Informationen in barrierefreien Formaten zur Verfügung zu stellen. Das betrifft auch die von der Regierung herausgegebenen Informationen bezüglich der aktuellen Situation in der Corona-Krise. Auch das European Disability Forum (EDF) stellte unlängst in einem Offenen Brief klar, dass die öffentliche Kommunikation dazu barrierefrei angeboten werden muss.

„Komplexe Themen wie beispielsweise Informationen über das Corona-Virus und die damit einhergehenden Vorsichtsmaßnahmen der Bundesregierung müssen selbstverständlich barrierefrei aufbereitet werden. Man muss nicht nur verstehen können: ,Ich soll nicht rausgehen‘- sondern auch, warum es in dieser Ausnahmesituation wichtig ist, zu Hause zu bleiben“, erklärt Christine Steger, Monitoringausschuss-Vorsitzende, anlässlich der Veröffentlichung des Info-Materials in Leichter Sprache.

Das Info-Material wurde vom Verein Leicht Lesen in Leichter Sprache erstellt und anschließend von Expert*innen in eigener Sache auf Verständlichkeit überprüft und freigegeben. Gemeinsam mit den erklärenden Bildern von Petra Plicka wird so ein barrierefreier Zugang zu den aktuellen Informationen sowie den wichtigen von der Regierung getroffenen Maßnahmen ermöglicht. 

Barrierefreie Informationen wie diese richten sich an eine große Zielgruppe. Besonders Menschen mit Lernschwierigkeiten, ältere Menschen und Menschen mit schlechteren Deutschkenntnissen profitieren von diesen Angeboten. Das vom Unabhängigen Monitoringausschuss und Leicht Lesen zur Verfügung gestellte Info-Material ist ein Beispiel für die barrierefreie Aufbereitung von komplexen Inhalten in Leichter Sprache.

Das Info-Material in Leichter Sprache finden Sie hier:

  • Info-Material zum Corona-Virus - Leichter Lesen pdf 1.3 MB