Aufruf: Erfahrungen mit dem Gesundheitsbereich als Kind oder Jugendliche*r!
Monitoringausschuss sucht Hilfen und Hürden im Gesundheitsbereich von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen!
Welche Barrieren erleben Kinder und Jugendliche mit Behinderungen im Gesundheitssystem? Wir bitten junge Menschen mit Behinderungen uns ihre Erfahrungen im Gesundheitsbereich zu schicken. Zum Beispiel:
- Wie sind Ärzt*innen mit mir umgegangen?
- Was wissen sie über meine Behinderung?
- Habe ich Zugang zu Informationen über meinen Körper und meine Sexualität?
- Wie ging es mir mit meiner Queerness im Gesundheitsbereich?
- Was brauche ich für einen selbstbestimmten Besuch bei der Ärztin?
Bis 31.10.2026 können die Beiträge eingereicht werden.
2026 legt der Unabhängige Monitoringausschuss einen Fokus auf die Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und veranstaltet dazu auch eine Öffentliche Sitzung am 15. Oktober 2026. Der Aufruf ist eine zusätzliche Möglichkeit neben der Öffentlichen Sitzung, dem Unabhängigen Monitoringausschuss von Erfahrungen zu dem Thema zu erzählen.
Beispiele
Hürde:
Ich bin Autistin und habe meine Diagnose als Kind bekommen. Danach hatte ich viele Therapien und habe dort oft das Gefühl bekommen, dass mit mir etwas nicht stimmt und ich lernen muss, weniger autistisch zu sein. Heute habe ich endlich eine Therapeutin, die Autismus nicht als etwas sieht, das wegtrainiert werden muss. Trotzdem merke ich, wie sehr mich der Blick auf mich als „defizitär“ geprägt hat.
Milena, 21
Hilfe:
Ich bin gehörlos und kommuniziere in Österreichischer Gebärdensprache. Ich habe eine tolle Ärztin, die immer schaut, dass eine Dolmetscherin in der Praxis ist, wenn ich komme. Das hilft mir, denn so kann ich alleine zur Ärztin hingehen und auch Fragen stellen, die mir sonst unangenehm vor meinen Eltern sind.
Ahmad, 16
Mögliche Formate
- Text: bis zu 500 Zeichen inklusive Leerzeichen (gerne auch in Einfacher oder Leichter Sprache)
- Video: bis zu 7 Minuten, gerne auch in ÖGS (auf WhatsApp oder Signal schicken)
- Sprachnachricht: bis zu 7 Minuten (auf WhatsApp oder Signal schicken)
Bitte das aktuelle Alter dazuschreiben. Wer möchte, kann auch weitere Informationen zur Person ergänzen, z.B. Name, Wohnort, Geschlecht.
Anonym einreichen
Wer seine Erfahrung lieber anonym teilen möchte, kann das bei der Einsendung dazuschreiben oder direkt den Fragebogen ausfüllen: zum anonymen Fragebogen.
Veröffentlichung
Was passiert damit? Wir möchten eure Erfahrungen sichtbar machen:
- Auf der Website des Monitoringausschuss
- Im Rahmen der Öffentlichen Sitzung „Dein Recht auf Gesundheit, deine Erfahrungen“
- Auf Social Media des Monitoringausschuss (Facebook und Instagram)
- In unserer Berichterstattung an öffentliche Organe
Kontakt
Hier könnt ihr eure Erfahrungen einsenden oder euch bei Fragen direkt melden bei:
Eva Rottensteiner
eva.rottensteiner@monitoringausschuss.at
+43 670 657 83 67 (auch WhatsApp möglich)
Dokumente
Die aufgelisteten PDFs sind weitgehend barrierefrei. Wenn Sie trotzdem ein anderes Format (RTF, DOC) benötigen, wenden Sie sich bitte an buero@monitoringausschuss.at.